Die Schule der Redner – Johann Seeger

Mitteleuropa im Jahr 1246. Der Junge Leon, ein in Ungnade gefallener Neffe des deutschen Fürsten Rudolf von Habsburg, wird mit einer gefährlichen Mission betraut: Er soll ein geheimnisvolles Buch in Sicherheit bringen, das dem, der es zu deuten weiß, zu großer Macht verhelfen wird. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Leon, die Schrift an einer rätselhaften Schule für Redekunst nahe St. Gallen abzuliefern. Leon wird als Schüler aufgenommen. Doch selbst hinter den Mauern des mächtigen Ordens sind er und seine neuen Freunde nicht sicher. Welches Geheimnis birgt die alte Schrift? Und wer ist offensichtlich bereit, dafür zu morden?

Seit über dreißig Jahren ist Johann Seeger Unternehmer, Autor und Trainer in der Welt der Rhetorik. Die Macht der Manipulation und die geheimen Gesetzmäßigkeiten der Beeinflussung – in diesem historischen Roman vereint er die Welt des Mittelalters und das Wissen um die dunkle Seite der menschlichen Sprache.

Eine rasante Geschichte mit Teils realen als auch fiktiven Personen und Orten des Mittelalters. 

Was mich begeistert hat an diesem 755 Seiten langen Roman sind, zum einen das Tempo und die Wendungen (es ist nicht immer ganz klar wer gut und wer Böse ist), aber auch die Vorstellung der einzelnen Charaktere.

Besonders für Menschen die sich mit Sprache auseinandersetzen wollen ist das Buch absolut empfehlenswert.


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